TAMAKESH-FAQs

Antworten auf Ihre Fragen

 

  • Mit welchem Führerschein darf ich den TAMAKESH fahren?

    Für Fahrzeuge der Klasse L7e wie dem TAMAKESH benötigt man den Führerschein der Klasse A oder B.

  • Muss ich im TAMAKESH einen Helm tragen?

    Nein, für den TAMAKESH besteht keine Helmpflicht. Gemäß § 21a Abs. 2 StVO wird wie folgt verfahren: Wer Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen. Dies gilt nicht, wenn vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sind.

  • Darf der TAMAKESH auf die Autobahn?

    Kurz gesagt ja, da es die folgende Regelung innerhalb des StVO §18 für Autobahnen und Kraftfahrstraßen gibt. Dort heisst es: (1) Autobahnen (Zeichen 330) und Kraftfahrstraßen (Zeichen 331) dürfen nur mit Kraftfahrzeugen benutzt werden, deren durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt; werden Anhänger mitgeführt, gilt das gleiche auch für diese.

  • Garantie?

    Auf alle TAMAKESH-Modelle (ausgenommen sind Spezialversionen, die auf Wunsch des Kunden umgebaut oder angefertigt werden) gibt TECDRIVE 24 Monate Garantie ohne Kilometerbegrenzung.

  • Ersatzteilversorgung?

    Beim TAMAKESH wurden viele Großserienteile aus der PKW-Produktion verwendet; die "Ersatzteile" sind somit auch in anderen Fahrzeugen verbaut und damit überall verfügbar. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Importen im ATV-Bereich, wo Teile erst aus einem entfernten Erzeugerland importiert werden müssen. Bei der Motorelektronik und anderen wichtigen Baugruppen werden zum Beispiel sogar nur deutsche Hersteller verwendet. Unsere Servicestützpunkte und Händler sind angewiesen, einen Grundbestand an Ersatzteilen immer auf Lager zu haben.

  • Europäische Betriebserlaubnis?

    Der TAMAKESH ist kein billiger Chinaimport, sondern wird in Deutschland montiert und hat dementsprechend eine deutsche Fahrgestellnummer und eine europäische Betriebserlaubnis in der Klasse L7e. Die Zulassung läuft somit also wie beim großen Bruder "PKW" über ein sogenanntes COC. Eine Vorführung beim TÜV oder Gutachter ist nicht mehr notwendig.

  • Quads als landwirtschaftliche Zugmaschine zulassen?

    Quads sind kraftradähnliche Vierradkraftfahrzeuge in verschiedenen Fahrzeug- und Aufbauarten. Eine Grundlage für die Einstufung der Quads ist die Richtlinie 92/61/EWG. Diese Richtlinie erfasst neben 3-rädrigen Kfz bis 45 km/h, vierrädrige LeichtKfz (max. 45 km/h und nicht mehr als 50 ccm) und vierrädrige Kfz (mehr als 45 km/h und mehr als 50 ccm). Allerdings beschränkt die Richtlinie die Vierradkraftfahrzeuge auf eine Leistung von maximal 15 kW und ein maximales Leergewicht von 400 kg bzw. 550 kg. Bitte beachten: da noch nicht alle Zulassungsbehörden sich mit den neuen Klassen auskennen, darauf achten, das zwei KFZ-Kennzeichen für Vorne und Hinten zugeteilt werden.

    Die Einstufung der TAMAKESH-Fahrzeuge erfolgt deshalb in die folgende Klasse:
    Schlüsselnummer/Fahrzeugklasse: L7e
    Beschreibung in der Zulassungsbescheinigung: 4-RÄDR.FZ.400 o. 550KG
    Klartext: 4-rädriges Fahrzeug bis 400 oder 550 kg Leergewicht und 15 kW

  • Zulassung als land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine

    Die neuen EG-Fahrzeugklassen für Zugmaschinen (entsprechend Richtlinie 2003/37/EG) T1, T2, T3 und T4 sind für solche mit bauart beschränkter Höchstgeschwindigkeit (bbH) bis 40 km/h vorgesehen. Da alle Hersteller Quads anbieten, die eine höhere Geschwindigkeit erreichen, sind diese Klassen für die erstmalige Zulassung nicht geeignet. Außerdem ist die Klasse T4 und auch die einzig verwendbare Klasse T5 (über 40 km/h) noch nicht in nationales Recht umgesetzt. Deshalb werden für Quads als Zugmaschinen weiter die alten Schlüsselungen in den Typ- und Einzelgenehmigungen verwendet. Erst wenn die EG-Klassen T4 und T5 in nationales Recht überführt sind, erfolgt die Zuordnung von Quads in die Klasse T5 (Zugmaschine mit bbH über 40 km/h).